Mode kennt keine Geschlechter.

“Schade, dass ihr die Hose nicht auch für Männer geschrieben habt.” Das ist ein Satz, den wir häufiger hören. Egal für welches “Geschlecht” wir ein Kleidungsstück oder ein Accessoire bei bleib sauber! in Potsdam parat haben – oftmals werden Kleidungsstücke einem Schema “F” zugeordnet. Warum Du anfangen darfst, Dich mit Mode zu identifizieren.

Der Schal ist ein beliebtes Accessoire, das in der Modewelt, vor allem im Winter, sehr nützlich sein kann.

In diesem Magazinpost erfährst Du:

  • Warum Mode in unseren Köpfen beginnt
  • Wie einfach es ist, einfach seine Lieblingsteile zu finden
  • Wie sich Genderfree-Mode einfach integrieren lässt

Wie wir uns identifizieren und kleiden, beginnt bei uns. Ist das so?

Täglich sind wir äußeren Einflüssen und Meinungen ausgesetzt. Gerade im Laden sehen wir oft, dass der:die best:e Freund:in einen maßgeblichen Einfluss darauf hat, ob ein neues Lieblingsteil mitgenommen wird, oder nicht. Ein Rat oder ein Ausdruck von Anderen kann uns die Sicherheit geben, die wir in dem Moment nicht haben. Aber auch Werbung, von der wir alltäglich umgeben sind, prägt uns. Neue Trends etablieren sich, andere gehen. Farben wechseln, Schnitte auch. Aber was bleibt, sind oft gleiche (gesellschaftliche) Muster: “Männer” tragen klassische Schnitte, Hemden und Jeans, “Frauen” haben zusätzlich die Wahl aus Kleidern, Tops,…

Warum wird eine Vielfalt, wie wir sie in der Modewelt sehen, nicht für alle Geschlechter angeboten? Warum ist das Tragen von Kleidung (z.B. in Werbungen) bei allen Geschlechtern nicht vollkommen angesehen? Das kann, unter Umständen, Druck auslösen. Eine Aversion gegenüber gesellschaftlicher Normative, wie sie aktuell noch stark verbreitet zu sein scheinen, muss es in einer so aufgeklärten Umgebung nicht geben. Jede Diversity-Kampagne ist noch so sehr zum Scheitern verurteilt, solange nicht alle Menschen frei darüber entscheiden können, was und wie sie etwas tragen wollen. Unabhängig und vollkommen frei von der Meinung anderer Personen. Mode beginnt zuallererst also in unseren Köpfen. Und den Köpfen derer, die Mode machen.

 

Es ist doch so schön, sich einfach wohl zu fühlen!

Unabhängig davon, wie sehr wir uns noch im Wandel befinden, uns einfach wohl fühlen zu dürfen, ist es wichtig, Teile zu finden, in denen wir uns bedingungslos wohlfühlen! Viele Labels, darunter auch Knowledge Cotton oder Jan’ N June aus Hamburg bieten viele Kleidungsstücke an, die “geschlechts-“neutral hergestellt wurden. Das bedeutet, dass die Frage nach dem “Geschlecht” hier einfach keine Rolle mehr spielen muss. Und das ist auch gut so! Denn so gibt es keine Hürde mehr, Lieblingsteile auszusuchen, die vielleicht ursprünglich einem bestimmten “Geschlecht” zugeordnet wurden.

Unser Tipp: Lass Dich bei der Beratung inspirieren. Es kann durchaus sein, dass wir Dir in einer unserer persönlichen Beratungen Teile vorstellen, die gesellschaftlich einem spezifischen “Geschlecht” zugeordnet wurden. Probier´s doch einfach mal an. Und wenn’s Dir gefällt und Du dich wohlfühlst: Super!

Let’s go: Today for Tomorrow.

Wir wissen: Vor uns liegt viel Arbeit. Arbeit darin, alle Seiten kennenzulernen. Die Guten und die Schlechten. Mit anderen Menschen darüber sprechen, einen Austausch zu generieren, ist wichtig. So können wir Stück für Stück Aufklärung schaffen. Umso selbstverständlicher es wird, “Geschlechter” in Geschäften nicht mehr so stark zu kategorisieren, desto einfacher und effizienter wird es auch, das Angebot auszuweiten.

Wir sind uns aber sicher: Trag das, worin Du dich am Wohlsten fühlst. Wir stehen voll und ganz hinter Dir!

31.August.2022